Mit der kleinen Twinotter fliegen wir zur Nachbarinsel Boavista. Die Insel, die Afrika am nächsten liegt kann den Sandstürmen aus der Sahara nicht standhalten. Wanderdünen im Inselinnern zeugen von der Urgewalt der Natur. Das Landschaftsbild wird geprägt von Sand, Dünen, bizarren Inselbergen und dem türkisfarbenen Meer. Hier hat die Natur den Sieg davon getragen.
Der landschaftliche Reichtum Boavistas ist zwar der Wüsteninsel Sal überlegen, aber sonst wächst hier kaum etwas, Ausser in den wenigen Bewässerungsoasen, oder wenn es wie in diesem Jahr wieder einmal geregnet hat.

Der Hafenort Sal-Rei, der während des florierenden Salzhandels sogar Hauptstadt von Kap Verde werden wollte, bietet dem Urlauber heute eine ruhige Atmosphäre.
Mondlandschaft im Inselinneren, Kilometerlange, traumhafte Sandstrände und Einsamkeit, strömungsgeschützte Buchten für Taucher, ideale Surfbedingungen und wenig Urlauber machen diese Insel für ruhesuchende Reisende, die gerne Wassersport treiben so attraktiv.

© Reisebüro Schellmann Urlaub KapVerden 16.02.2003