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São Vicente war früher der wirtschafliche und kulturelle Mittelpunkt von Kap Verde. Insbesondere die transkontinentale Schiffahrt bestimmte in früheren Jahren das Bild der Insel und der Hafenstadt Mindelo. Der Naturhafen ist einer der größten im Atlantik und liegt in einem versunkenen Krater.
In den Zeiten der Dampfschiffahrt wählten die Engländer den Hafen als Kohlebunker. Die Engländer brachten die Kohle und die Portugiesen verdienten diese reichlich an den Zollabgaben. Schipchandler versorgten die Schiffe mit Wasser und Lebensmitteln, boten Kohle und Waren in einem Preiskrieg feil.
Die im Kolonialstil erbauten Handelshäuser im Hafenviertel, Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert, der rosarote fühere Gouveneurspalast, das historische Zentrum und der Nachbau des Torre de Belem zeugen von den besseren Zeiten der kosmopoliten Stadt. Sao Vicente gilt als die europäischste Insel des Archipels und die Verbindung zu Portugal ist hier am stärksten ausgeprägt. |
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